Samstag, 27. April 2013

Natur pur, Göttin Flora, Siebenschläfer bei seinem Winterschlaf gestört...

Längst schon geplant, waren die Aufräumungsarbeiten in unserer Gemeinde-Hütte mitten im Wald. Gestern noch strahlender Sonnenschein, so wurde uns leider für Samstag, ein regnerischer Tag prophezeit. Wie es so ist, nicht alles was angekündigt wird, muss auch eintreffen. So war heute Vormittag nicht nur Sonnenschein pur, ein etwas bedeckter Himmel, jedoch kein Regen. Gerade richtig für Aufräumungsarbeiten in der Hütte und unter freien Himmel. Es blieb mir Zeit, bei einem Rundgang zu entdecken und festzustellen, dass die Göttin FLORA, die Natur schon reichlich mit Blüten bedacht hat.


Den Siebenschläfer haben wir bei seinem Winterschlaf gestört, diesen süßen, kleinen Langschläfer. 

 Weiße Blüten, wie edel und elegant.










 Wenn die Stürme, ob im Herbst oder Frühling, bizarre Gebilde von abgebrochenen Bäumen hinterlassen, finde ich dies außerordentlich spannend. War auf der Suche nach einem Geäst oder Stück Stamm, das ich zur Skulptur für den Garten ummodeln hätte können. Ein interessantes Objekt fand sich auch und mit viel Fantasie, konnte ich einen angehenden Stern entdecken. Gut, ich habe das Fundstück erstmal mit dem Schuh umgedreht und oh je, eine Hausbesetzung! Auf der Rückseite wimmelte es nur so von kleinen Krabblern. Käfer, Spinnen, Ameisen waren eifrig zu Gange, ihre Kammern modern einzurichten. Da Wohnraum auch im Wald knapp zu werden scheint, habe ich ihnen ihre Räumlichkeiten nicht strittig gemacht. Vielleicht macht mir, die Natur zu einem anderen Zeitpunkt, ein unbewohntes Gebilde zum Geschenk, es eilt ja nicht. 


 Ich mag diesen Blick übers weite Land...
 Als wir Tische und Bänke, für eine urige Brotzeit, aus der Hütte holen wollten, haben wir ihn entdeckt, den Siebenschläfer völlig ruhig und zusammen gerollt. 
 Die Unruhe, das Raus und Rein, hat ihn dann doch aus seinem Winterschlaf gebracht.
 So kann dieser kleine, nachtaktive Säuger, von Oktober bis Mai im Schlaf ohne Vorräte, überleben.
 Vor dem Winterschlaf futtert er tüchtig, wird kugelrund und schläft so, den Winter komplett durch.
 Was mir nicht bekannt war, der kleine Wicht hat fünf Zehen an den hinteren Pfötchen aber nur vier Fingerchen an den Vorderen. Schaut mal hin, es ist genau zu erkennen.
 Im Frühling, so bei 20 Grad, wird er aktiv und munter. Als ernährungsbewusster Geselle macht er sich auf die Suche nach leckeren Früchten und Nüssen. So erinnert er mich sehr, an die putzigen Eichhörnchen, mit einer Länge von 14 bis 19cm ist er nur viel kleiner als diese.

Ein paar Wald- und Wiesen-Vergissmeinnichtchen dazu und das Fest, der römischen Göttin ***FLORA*** am 28. April kann kommen.

Dann lade ich, die Sonne noch mit ein und wünsche euch allen, einen frühlingshaften Sonntag. 
Habt es gut miteinander, ulrike-kristin

1 Kommentar:

  1. Ach, wie recht du hast, liebe Ulrike-Kristin, bei uns könnte es derzeit nicht herrlicher sein und es ist ein großes Geschenk, wenn man in so einer Landschaft leben darf!!! Wundervolle Bilder sind das, was für eine Blütenpracht und der Siebenschläfer ist ja soooooo süß, wie schön, dass du ihn so gelungen mit der Kamera einfangen konntest!! Ein himmlisches Frühlingswochenende und allerliebste Grüße,

    herzlichst Jade

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