Samstag, 4. Juni 2011

zum metrologischen Sommerbeginn...

war es recht kühl und bewölkt in Bayern, keine Sonne in Sicht. Auch am Vatertag war es nicht soooooooooooo sommerlich strahlend, wie es sich viele Väter mit ihren Freunden, vielleicht auch dem Familien gewünscht haben. Wettermäßig meine ich, denn auch bei trüberen Temperaturen lässt sich vieles unternehmen. Wir hatten gestern ganz anderes vor, wir wollten mit der Gemeinde ein Festchen im Freien genießen. Dies mitten im Wald, möglichst bei schönen Wetter, dazu einen lauen Abend um mit einem großen Feuer, den Sommer würdevoll zu begrüßen. Feiern, gut essen, singen und ein richtig schönes Feuerchen entfachen. Der Wettergott war uns hold und hat uns allen, Jung und Alt ein wunderbares Fest beschert. Nicht nur wir, auch die fleißigen Bienchen waren unterwegs und zwar dort, wo wir es nicht unbedingt wollten, genau am Eingang unserer Hütte, waren sie aktiv zu Gange. Aber sie waren gut mit sich beschäftigt und haben uns nicht so sehr beachtet. Genau am Eingang seitlich in der Ritze waren sie, das Geschwirre hielt bis in die späten Abendstunden an. Friedlich waren sie, einen "Bienenstich" gab´s nicht, dafür anderes, richtig Leckeres.

Auf ein Foto habe ich sie nicht so richtig gebracht, traute mich einfach nicht so ran und hab´s total verwackelt. Aber ihr ahnt schon, wie aktiv die Bienchen waren. Das Holz war schnell gut aufgestapelt, so konnte ich erstmal durch Wald und Flur straucheln. Was mir begegnet ist, habe ich versucht festzuhalten. Meist versuche ich einen schönen Wald- und Wiesenkranz zu binden. Aber bis ich wieder an Ort und Stelle war, waren auch die meisten Blüten abgefallen. Vor allem die Buschröschen. Trotzdem ist er hübsch geworden.
Hier liegt allerlei gesammeltes Geäst und Blätter für den Blumenkranz. Er wird am Gartentor aufgehängt zur Begrüßung der Ankommenden.
Zwei Mädels hoch zu Roß sind mir begegnet, als sie am späten Nachmittag noch ausgeritten sind. Das passt so wunderbar in die Landschaft und strahlt Ruhe aus. Für mich zumindest nach einer ziemlich stressigen Woche.
Ein Stück Baumstamm, längst festgetreten im Boden. Wie lange er wohl dort schon eingebettet sein mag?
Auch was Besonderes, der Eingang in einen Fuchsbau gleich neben dem Jägerstand.
Als Kinder sind wir immer gleich hochgeklettert, diesmal habe ich es bleiben lassen, denn er war eingebettet in Brennnesseln. Nur ne dreiviertel lange Hose an und ich wollte meine Beine nicht verschandeln, zudem brennen die Biester ungnädig.
Einfach und unglaublich schön, Gräser, Blätter und die Wald- und Wiesenblüher.
Ruhe ist eingekehrt, alle haben sich ringsum das Feuer versammelt zum gemeinsamen Singen. Das stärkt, macht Mut und nimmt Alle mit. Auch unsere Männer haben tüchtig mitgesungen. Einige junge Familien sind geblieben und haben in der Hütte übernachtet. Wir sind zu später Stunde nach Hause gefahren, denn unser Zoo hat auf uns gewartet. Das Empfangskomitee, Willy und Mo stand schon am Garagentor parat und hat auf uns gewartet. Artig sind die Beiden vorerst mit uns ins Haus getrabbt. Der Himmel hat sich heute zum Abend hin etwas bezogen, vielleicht ist ein Gewitter im Anmarsch, aber noch kann lässt es sich wunderbar im Garten grillen.
Nutzt diesen herrlichen Sommerabend, genießt die Zeit der Fülle und habt es gut miteinander ulrike-kristin

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen