Sonntag, 31. Oktober 2010

Samhain-Ahnenfest, Halloween und Reformationsfest..

Die Stunde, die uns im Frühjahr genommen wurde, haben wir heute wieder geschenkt bekommen. Umso früher wird es nun wieder dunkel. Nichts desto trotz, haben wir heute einen strahlenden, güldenen, letzten Oktobertag genießen können. Nun ist es dunkel, ratzefatz Nacht und unsere Kürbismonster strahlen in leuchtendem Orange.

Mit Spass dabei und ohne Sauerei, sind aus den Kürbissen tolle Fratzengesichter geworden.
Der erste Trupp von Halloweenkindern stand auch schon vor der Türe. Süsses oder Saures, wir haben schon mal kleine Tütchen mit netten Süssigkeiten bereitgestellt.

Symbole zu Samhain
Alle Pflanzen, die ewiges Leben symbolisieren: Rosmarin, Wacholder, Eibe, Efeu...
Alle Tiere, die der Nacht zugeordnet werden: Fledermäuse, Eulen, Raben, Käuze...
Kürbisse, Windlichter und Laternen symbolisieren das Seelenlicht.
Die Spinnen, sie suchen sich um diese Zeit, geschützte Stellen im Keller, Schuppen aber auch in Wohnungen. Allgegenwärtig scheinen sie zu sein, so wie unsere Ahninnen und Ahnen. Die Spinne mit ihrer Fähigkeit , Netze zu weben, steht auch für Lebensfaden und Lebensnetz.
So wie ich, das Sonnenlicht des morgens begrüße, so verabschiede ich abends, die Dunkelheit der Nacht.

Ahnenlichter aufstellen, welch schöner Brauch. Wir beginnen mit diesem Ritual an Halloween und führen dies mehrere Tage und Wochen weiter.
Lasst das Licht in eure Herzen und habt einen gemütlichen Sonntagabend ulrike-kristin

Donnerstag, 28. Oktober 2010

folgende Worte zum heutigen Tag von Coco Chanel...

und weil´s so süss ist, zeige ich euch diese niedliche Karte dazu. Wie gut, wenn man eine liebe Freundin hat und mit ihr, aufs neue Lebensjahr, anstoßen kann.
Habt einen entspannten Feierabend, ulrike-kristin

Samstag, 23. Oktober 2010

na nu, na nu, die Fotos sind da...

Nostalgie pur, zerbrechliche textile Schönheit...

alt, zerbrechlich, unendlich zart und schön...

Wie so oft, immer in letzter Minute merke ich, das richtige Outfit für einen besonderen Anlass, hängt nich in meinem Kleiderschrank. Geht euch sicherlich ebenso! Im Hinterkopf, das Fest steht längst schon fest (Herbstball), habe ich`s parat, was ich anziehen möchte. Ein angesagtes Ballonröckchen, tatsächlich in meiner Größe gefunden und sieht dazu noch klasse aus. Und dies, obwohl ich kein Fan von Ballonröckchen bin, macht dieses Schlapperröckchen auch noch schlank. Da es vorne und hinten etwas kürzer ist als an den Seiten, fällt es etwas zipfelig. Da dachte ich mir, ein Tüllröckchen könnte dazu richtig hübsch aussehen und die zipfelige Länge etwas ausgleichen. Ich suchte und suchte lang und suchte vergeblich, denn die zarten Tüllröckchen gibt es nur für elfenartige Gestalten bis Größe 40! So war mir längst bekannt, dass ich wohl selbst tätig werden muß, um so ein filigranes Tutu für mich "Superelfe" zu bekommen. Einen Tag vor dem Anlass/Fest ist meistens, die Generalprobe, was ziehe ich an und wie sehe ich aus. So nun auch am gestrigen Freitag, fest stand ein Tüllröckchen musste nun umgehend her. Ich hab´s genäht und hier ist es!!! Dazu habe ich noch etwas besonders "Schönes" aus einem alten, schon recht zerschlissenen, bildschönen, reinseidenen Chiffonkragen, den ich bei unserem Besuch, auf dem Antikmarkt in Keferloh erstanden habe. Ursprünglich sollte er eine Abendtasche zieren. Das war nicht möglich, denn den filigranen Kragen, konnte ich kaum anfassen und die zarte Stickereispitze zerbrach sprichwörtlich in meinen Händen. Sofort kam mir die Idee, eine Blütenbrosche für mich daraus zu fertigen. Ja, ich liebe alte, zerbrechliche Requisiten aus vergangenen Tagen. Hier ist sie nun, die alte wunderschöne, an manchen Stellen auch brüchige, jedoch einzigARTige "BLÜTENBROSCHE"! Sie darf mit mir heute zum Ball und das Tutu ebenso. Der Dinge nicht genug, es ist ja schon merklich kalt geworden. Erstes Kratzen im Hals weit hinten spüre ich auch schon. In einer schönen hellblau geblümten, größeren Schachtel bewahre ich angefangene Strick- und Häkelarbeiten auf. Im Frühjahr habe ich einen Häkelschal nach Anleitung aus einem alten Journal aus den 70ern angefangen. Der Frühling zog ein und die warmen Sonnenstrahlen bescherten uns herrliche Frühlingstage. Dringend benöigte ich einem warmen Mohairschal daher nicht. So ruhte, die angefangene Arbeit in der feinen Schachtel mit anderen unfertigen Arbeiten. Recht eisig war es dieser Tage schon, in den letzten Nächten und am Morgen, musste tatsächlich schon Eis abkratzt werden. Da kam mir meine angefangene Häkelarbeit wieder in den Sinn, die ich nun gestern fertiggestellt habe. Zart, federleicht und hübsch ist er. Vor allem aber (trotz des Mohairs und ich bin sehr empfindlich) kratzt er kein bisschen und schmiegt sich wunderbar um meinen Hals. Ein so kuschliges, wärmedes Accessoires, für eisige winterliche Tempraturen genau richtig.
Ein schönes Oktoberwochenende für euch ulrike-kristin
Nun hätte ich noch gerne weitere Fotos gezeigt, aber es "will nicht klappen". Vielleicht morgen mehr.

Freitag, 15. Oktober 2010

juhu, die Fenster sind sauber und ein Kuchen steht auf dem Tisch

Wenn die Küchenmaschine ihre Runden fix dreht,

dann werden 250g Margarine, 250g Zucker, 4 Eier, 75g Kakao, 1 Päckchen Vanille, 150g Mehl, 120g Stärkemehl, 1TL Backpulver und 1 Tafel Zartbitterschokolade (gehobelt) kräftig durchgewirbelt

70g Cranberries in kleine Stückchen geschnitten und 1 Glas Sherry kommen noch zusätzlich in den Teig, alles gut durchrühren, in eine vorbereitete Guglhupf- oder Kastenform füllen. 1/4 Stunde bei leichter Hitze anbacken und 40 Minuten bei Mittelhitze weiterbacken. Nach dem Erkalten mit Puderzucker besieben.

Der Kuchen sieht nicht nur hübsch aus, er schmeckt auch noch hervorragend.

Juhuhuhu, das ist doch schon mal was! Die Spinnweben sind weg, kleine Spinne ist nach draußen bugsiert und die Scheiben sind blitzeblank. Da kann Halloween kommen und mein Geburtstag auch. Ich feiere einen runden Geburtstag und bin aber noch nicht so alt, wie Metusalem und fühle mich gottseidank, wie zu meiner besten Zeit. Da frage ich mich, was ist eigentlich, die beste Zeit einer Frau? In der Pubertät - nicht Fisch und nicht Fleisch. Die Studienzeit, alles ist möglich! Neben büffeln, heißt´s nur ja kein Festchen auslassen. Das erleben wir z. Z. bei unserem Sohnemann, grad begonnen gehts schon mal rund, heute Abend, in München. Da bin ich mal recht gespannt, ob es für den letzten Zug um 02 Uhr 02 noch reicht, um im eigenen Bett zu schnarchen. Nach erfolgreichem Studium kommt dann die Karriere, Geld verdienen, erfolgreich zu sein. Freiheiten genießen und beruflich Verantwortung übernehmen. Was kommt dann? Große Überlegung und Entscheidung, eventuell Ehe und Kind, durchaus gute Entscheidung. Bedeutet aber auch, Kind, Küche, ganz gewöhnlicher Alltag und weniger Taler im Geldsäckle. Durch Kind nette Kontakte geknüpft, andere ehrgeizige Mütter kennengelernt, viele neue Ideen entwickelt. Zeit der Umorientierung. Gut, Kind geht gerne in den Kindergarten, wieder ein bisschen mehr Freiheit und die Möglichkeit, beruflich neue Wege zu beschreiten. Kind kommt in die Schule, Grundschulkind, kreative, vielseitige Zeit für Kind, Mutter und Vater. Dann großer wohlbedachter Schritt für Kind und Eltern, weiterführende Schule, lernintensive Zeit nicht nur für Kind. Manchesmal auch Stress für die Eltern, alle Höhen und Tiefen kennengelernt, Kind schreibt Bestnote 1 und schafft Chaosnote 5! wider um alles ist möglich. Dann große klasse, einfach wunderbar, Kind hat Abi in der Tasche, was dann? Kind ist kein Kind mehr, Eltern sind keine Youngster mehr, sind mit den Aufgaben gewachsen und reifer geworden. Kurzum junger Erwachsener vor großer Herausforderung (Studium) und Eltern können wider um neue Wege beschreiten. Für mich heißt dies ganz einfach, ich kann mich nun rundum meiner künstlerischen Tätigkeit widmen. Abgesehen von dem bisschen Haushalt und dem nicht zu überhörendem , WAS GIBTS ZU(M) ESSEN? also wieder ab in die Küche, denn dies ist der Ort an dem Frau sich voll und ganz "kreativ" entfalten kann.

Der Sherrykuchen muss nicht ruckzuck aufgegessen werden. Er duftet nicht nur wunderbar, er schmeckt auch noch von Tag zu Tag besser, sofern überhaupt noch etwas über bleibt. Innerhalb von drei Stunden ist nun nur noch ein halber Kuchen da.
Hier meine blitzblanken Fensterscheiben, die möchte ich noch zeigen. Es ist kaum möglich zu erkennen, befindet man sich außerhalb des Raumes oder innerhalb, so blitzen die Scheiben. Aber macht euch keinen Stress, nach dem ersten Regenguss ist alles wieder beim Alten.

Hier möchte ich eine Pflanze vorstellen, die heute nicht mehr "in" ist. Eine, meine Zimmerlinde

das lichte, zarte Grün, die samtartigen Blätter, die haben es mir angetan.

Und nun blüht sie auch noch sooooooooooooooooooooooo wunderschön zart und filigran.

Eine erholsame Nacht und ein geselliges Frühstückchen wünsche ich meinen Besuchern, ulrike-kristin

Sonntag, 3. Oktober 2010

Erntedankfest, Anfang Oktober...

Wir haben mehr als genug

Und manchmal auch zu viel

Was du wachsen und gedeihen lässt,

reicht für alle...

Gedanken zum Erntedankfest

Anfang Oktober, ist die neue Jahreszeit schon deutlich zu spüren. Die Tage werden kürzer, die Nächte kälter und länger. Die Kraft der Sonne lässt nach, viele Vögel ziehen in den Süden, die Nebelschwaden hüllen die Natur in ein geheimnisvolles Grau.

Dankbar nehmen wir die grenzenlose Fülle der Früchte, Nüsse und Samen an, mit der uns der Herbst, zu Beginn dieser Jahreszeit, so reich beschenkt. Noch einmal zeigt sich die Natur, im Oktober, von ihrer schönsten Seite. Das goldene Licht der Sonne lässt das bunte Laub an den Bäumen leuchten, bevor es zu Boden schwebt und zerfällt. Vielen Tieren bietet das herunter gefallene Laub Schutz zum Überwintern. Beim Spaziergang durch die herbstliche Pracht, atmen wir die klare, frische Luft ein und spüren schon den nahenden Abschied der Natur. Doch bevor sich alles zur Ruhe zurückzieht, dürfen wir uns erfreuen und dankbar sein, für die Fülle an Gaben, die uns die Mutter Erde beschert hat. Es ist die Zeit des Erntens und des Haltbarmachens. Der ganze Reichtum des Sommers zeigt sich an den Früchten, die uns im Winter nähren sollen. Der Herbst ist die Zeit der Wandlung. Die Lebenskraft zieht sich in die Wurzeln zurück. Inmitten der Buntheit der Blätter wird eine Ahnung des Absterbens und der Umwandlung fühlbar.

Einlagern und Haltbarmachen der Früchte

Dank für die Ernte des eigenen Lebens

Abschied, Trennung, Loslassen

Lebenserfahrungen weitergeben

Nehmt das goldene Sonnenlicht des heutigen Tages mit in die kommende Woche und habt es gut, ulrike-kristin

Freitag, 1. Oktober 2010

Bella Italia...

Tritt ein, komm herein, ins TIM (Staatliches Textil- und Industrie Museum) BAYERN ITALIEN
Ausstellung: Sehnsucht, Strand und Dolve Vita
Die bunten Schirmchen auf der Terrasse vor dem tim leuchteten so richtig verlockend und einladend. Machten Lust schönes Wetter, mit einem Cappuccino, im Freien zu genießen. Dem war nicht so, denn hier in Bayern war´s leider nicht so sommerlich, eher trist und trüb und kühl. Aber ab Sonntag ist hier schönes Spätsommerwetter angekündigt.
Also war ein Besuch im Museum genau richtig um sich, die italienischen Urlaubsträume in den Wirtschaftswunderjahren der 60er, mal näher zu betrachten. Zu dieser Zeit entdeckten, die Deutschen, den Gardasee, Capri, Rimini oder auch Venedig.

Mit der Isetta gings über den Brenner zum Gardasee...

dort angekommen, wurde erstmal das Zelt aufgebaut. Zu süss, die Badekappe und der sexy Badeanzug...

Um das Strandleben, so richtig genießen zu können, nicht zu vergessen der Sonnenschirm, Tisch und die passenden Stühle

und wenn, dann noch der Gelatiwagen vorbei kam, war der "Bella Italia" Genuss perfekt.

Expresso oder Espresso, das ist hier die Frage. Blitzeblank gewienert ist diese noble, antike Espresso Maschine. Glücklich derjenige, der eine solche besitzt, ich hätte sie seeeehr gerne...

und dann natürlich nicht zu vergessen, die italienische Couture. Ein reinseidenes Kleid auf bella Figura, maßgeschneidert mit einer wundervollen Moosstickerei.

Ich sehe meine Mutter noch genau in solchen Kleidern, mit Handschuhn, einem kleinen Hütchen und Stöckelschuhen dahin stolzieren. 10cm und höher waren die Pfennigabsätze, der Schuhe aus Bella Italia.

Aber unabhängig von der bildschönen Stickerei auf dem bella Italiakleid, ist bei mir heute diese traumhafte Soutachestickerei Applikation eingeflogen. Die hat mich sofort an, die schöne Stickarbeit auf dem Kleid, aus den 60ern erinnert. Mal sehen worauf sie ihre Schönheit entfalten darf... So, morgen laß´ich mal Mode, Mode sein und werde aufs Land fahren, um die Natur bei hoffentlich etwas sonnigerem Wetter zu genießen.
Habt es gut an diesem Wochenende mit hoffentlich vielen, vielen warmen Sonnenstrahlen, wenn sie denn scheinen ulrike-kristin