Samstag, 14. August 2010

Augustfeuerfest*Kräuterbuschen* und nachgedacht...

Gedeihen Schafgarbe und Löwenzahn, Ist´s um den Menschen gut getan!

Na denn, bei uns gedeihen diese Gewächse reichlich im Garten und ein paar Schritte weiter, in unmittelbarer Nähe, in den Lechauen.

Mariä Himmelfahrt, 15. August diesmal ein Sonntag

und weil dieser Tag in Bayern nicht nur ein kirchlicher Feiertag ist, sondern auch ein wichtiger Termin zum Sammeln besonders heilkräftiger Pflanzen, habe ich mich heute auf den Weg in die Lechauen gemacht und mir einen Kräuterbusch zusammen getragen. Dieser Brauch des Kräuter sammeln, den gab es schon lange vor Entstehung des Christentums. Da wussten die Kräuterhexen und weisen Frauen um die besondere Macht der Gestirne, die diese um die Spätsommerzeit an die Pflanzen weitergaben.

Nun bin ich keine Kräuterhexe und eine weise Frau bin ich auch noch nicht. Trotzdem habe ich mich, mit meinem bescheidenen Wissen um die Wirkung der Heilkräuter, auf den Weg gemacht und mir einige, mir bekannte "Unkräuter" von unserer Kräuterwiese, die bewusst nicht gemäht wird, sondern das Unkraut darf weiter als Unkraut wuchern, geholt.

Gleich vorab, eine Königskerze ist in meinem Kräuterbusch nicht zu finden, leider. Keine war auffindbar, die ich pflücken konnte, so begnüge ich mich mit dem, was die Wiese mir gab.

Wichtig ist, zu einem Kräuterbuschen gehören mindestens sieben verschiedene Kräuter es können neun, 12, 15, 19 und mehr sein.

Folgende Kräuter wollten mit in meinen Strauß: Schafgarbe, Löwenzahn, Klee, Andorn, Augentrost, Baldrian (Katzenkraut) Beifuß, Bibernelle, Brennessel, Eberesche, Engelwurz, Frauenmantel, Spitzwegerich, Sauerampfer, wahres Lobkraut, Kürbis (Blüte gelb) Kamille noch dazu aus unserem Garten kommen Efeu und Lavendel, so bin ich bei 19 Kräuter, das passt recht gut. Ein richtig schöner Strauß ist es geworden, der nun in der Vase im Wasser steht und auch noch morgen reichlich Wasser ansammeln darf, bevor ich ihn zum Trocknen unters Dach am Fensterladen unseres Gartenhäuschens aufhänge. Dort bleibt er dann bis zur Silvester/Neujahrsnacht. In dieser besonderen Raunacht werden wir ein Neujahrfeuer entfachen und den getrockneten Kräuterbuschen, mit guten Wünschen, dem Feuer übergeben. Ein schöner Neujahrsbrauch, ein Ritual, dass wir schon seit einigen Jahren pflegen.

Gedanken zur Augustmitte

Kornernte

Schnitt in die Fülle

Danksagung und Anerkennung

Wandlung der Lebensmitte

loslassen und annehmen

Farben: gelb und orange

Nachgedacht

Gehe über die Felder der Natur und die Felder deines Lebens.

Was ist reif zu ernten? Was steht groß und reif auf den Feldern.

Deine Arbeit hat sich gelohnt, du hast gut für dich und die Erde gesorgt.

Was nicht voll ausgereift ist, lass ruhig zurück, es wird zu Dünger für das nächste Jahr.

Bis zum letzten Augustvollmond muss die Ernte abgeschlossen sein,

danach ziehen die Pflanzen ihre Kräfte nach innen, um sich für den Winter zu rüsten.

Ernte, segne und danke für das, was dir geschenkt wurde.

Bereite vor, was du zur Ernte brauchst, damit du bereit bist, die Gaben anzunehmen.

Diese Worte von Sibylle Silvia Helesic Shaman-Ca

sprechen auch mir aus der Seele

www.schamanca.de

habt einen schönen Sonntag und geht mit offenen Augen durch die Natur,
einen schönen Augusttag wünsche ich ulrike-kristin

1 Kommentar:

  1. hallo ulrike- kristin,

    ganz lieben Dank für deinen Kommentar, habe mich sehr gefreut das es dir bei mir gefällt.

    Ich habe gerade mal in deinen Dawandashop geschaut- du hast wunderschöne Dinge dort. Werde später noch mal genauer schauen.

    Ein schönes WE dir-
    Ina

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