Montag, 30. November 2009

...fernab des Alltäglichem, zauberhafte Adventsstimmung

Ja, ich hab mich verliebt, in ein romantisches Schloss, dass sich für die vier festlichen Adventswochenenden liebevoll geschmückt hat.

Schloss Neuburg an der Kammel ist eine Augenweide zu allen Jahreszeiten, wohl dem der ein Fest, vielleicht ja eine Hochzeit oder Taufe in diesem wunderbaren Ambiente feiern darf. Tausende Lichter funkeln in der Dunkelheit und laden ins prächtig geschmückte Schloss ein. Ich freue mich schon auf glitzernden Schneeflocken, die diesen Weihnachtsmarkt in ein Wintermärchen verzaubern werden. Im Schwäbischen liegt dieses Märchenschloss zwischen Burgau und Krumbach.

Die Schlossherrin bin ich nicht, aber ich fühle mich schon ein bisschen so. In der ersten Etage, gleich neben dem schönen Cafe, stelle ich meine Arbeiten aus.

Die Besucher des ersten Adventswochenende waren sehr angetan von der feinen Atmosphäre und dem vielseitigen Angebot der Kunsthandwerker, die Schönes und Weihnachtliches zeigen.

Kunst, Ambiente, Handwerk erfreuen die vielen Gäste, die den Alltagsstress mal für ein paar Stunden hinter sich lassen möchten.

Wir freuen uns auf euch und wünschen eine friedliche und entspannte Adventszeit, ulrike-kristin

Montag, 23. November 2009

*November* Zeit des Abschieds, der Stille, des Rückzugs...

Die Stunden der Dunkelheit überwiegen, Nebelschwaden ziehen übers Land, die Sonnenstrahlen blinzeln nur schwach hindurch. Herbststürme wehen die letzten Blätter vom den Bäumen, das Jahr neigt sich dem Ende zu. Nieselregen und Schnupfennase sind oftmals unsere Begleiter. Ungemütlich und düster empfinden wir diese Jahreszeit.

Im Nebel

Seltsam, im Nebel zu wandern!

Einsam ist jeder Busch und Stein,

Kein Baum sieht den anderen,

Jeder ist allein.

Voll von Freunden war mir die Welt,
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.
Wahrlich , keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allen ihn trennt.
Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den anderen,
Jeder ist allein
Hermann Hesse
Die Zeit ist gekommen, in der die Natur das Ende des Kreislaufs erreicht, wir gedenken unseren Verstorbenen und bekommen eine Ahnung von unserer eigenen Endlichkeit. Jedes Lebewesen wird von der Mutter Erde hervorgebracht und kehrt am Ende des Lebens wieder in ihren Schoß zurück. Wenn auch Tod und Vergänglichkeit im November allgegenwärtig sind, wir dürfen vertrauen auf die Wiederkehr des Lichts, das junge blühende, zarte Grün des Frühjahrs, die Lebendigkeit und Kraft des Sommers, die Früchte und reiche Ernte des Herbstes bevor sich der Jahreskreis, nach dem Rückzug der Natur, erneut schließt. Das Rad des Lebens dreht sich weiter und weiter... Genießt diese besondere Zeit der inneren Einkehr, erfahrt neue Kraft nach der Zeit des Ruhens. Das Welken und Altern sind Zeichen neuen Lebens, dass die Natur, wie ein Wunder nach dem ErdenSchlaf, wieder hervorbringt. Mag diese Zeit noch so glanzlos und triste sein, schon bald wird der Dezember uns mit seinem Funkeln und Strahlen, vielleicht gar mit einer glitzernden weißen Pracht erfreuen.
Eine gute Woche wünsche ich euch, ulrike-kristin

Montag, 16. November 2009

alle guten Dinge sind Drei...

Ja tatsächlich, nun bin ich zum Dritten Mal da und weshalb, ich darf mich freuen!
Wie heißt es doch so schön, wer suchet der findet, aber dies hätte sich fast nicht bestätigt.
Wie ich schon vormals erzählt habe, war ich beim Kunstwochenende in Burgheim. All, die feinen Arbeiten sollten natürlich mit dabei sein. So durften, die kleinen, romantischen DORNRÖSCHEN-TÄSCHCHEN nicht fehlen. Ihr kennt das sicherlich, ihr KREATIVEN Menschen, was ist das doch für ein Geschleppe. Ist alles schön eingepackt, staunen wir jedes Mal, was ein normaler PKW so alles schluckt. Da wird dann gestapelt, gerückt und gedrückt. Vor Ort angekommen, wird wieder geschleppt bis alles ausgepackt ist. Gut, richtig schön soll der Stand sein und die Arbeiten natürlich im besten Licht erscheinen. Das macht viel Arbeit aber Spass und Vorfreude sind mit dabei. Die Veranstaltung ist zu Ende. Nun soll, ruckzuck, alles wieder wie vom Erdboden verschluckt, in die Kisten und Kartons hinein verstaut werden. Das Fahrzeug schluckt wieder all die vielen schmückenden Dinge und hat uns sicher nach Hause gebracht. Spät ist es geworden und so wird das gute Tatütata nur noch in die Garage gestellt, bei uns ist das so. Abschalten, entspannen bei einem Glas Tee und ins Bett. Nein, ich bin noch kurz ins Internet und habe nachgesehen, was sich alles so getan hat. Na, wie schön! Aus meinem DaWanda-Shop wurden drei DORNRÖSCHEN-TÄSCHCHEN verkauft, freu, freu, freu! Des morgens, frisch und munter, ausgeschlafen natürlich und wie es so ist, bei strömenden Regen, wieder alles nach und nach ausgepackt. Kaum zu glauben, keine DORNRÖSCHEN-TÄSCHCHEN mehr da. Eine Schachtel nach der Anderen geöffnet, durchgesehen, die romantischen Täschchen blieben verschwunden. So hätte ich, die drei Täschchen, ja nochmals fertigen können! Aber, da ist einmal, der wunderbar marmorierte Filz, dann die hauchzarte, bildschöne Pailettenspitze aus den USA und der filigrane Posamenten-Verschluss in rosarot, aus England. Wochen wären vergangen, bis sich die feinen Requisiten wieder auf meinem Arbeitstisch eingefunden hätten. Ja, da war guter Rat teuer! Geärgert habe ich mich. Ich war schon dabei, eine Mail an die Kundin zu schreiben, dass ich die Täschchen von der letzten Veranstaltung nicht mehr mitgebracht habe. Nochmals alle Schubladen durchgesehen, kein pastelliger Marmorfilz, kein Fitzelchen Spitze und erst Recht kein rosaroter Posamentenverschluss, war da. Den Kauf zu stornieren war mein Problem nicht, aber eine Kundin so zu enttäuschen, das hat mich richtig fertig gemacht. Und was sage ich euch, die DORNRÖSCHEN-TÄSCHCHEN haben sich, wie von Zauberhand, gefunden! Mein Mann hat diese kleine Schachtel ins Handschuhfach verstaut, weshalb auch immer. Nun sind sie da und sie werden beim Weihnachtswichteln hoffentlich Freude bereiten. Na, wer sagst denn, wer suchet der findet...
Schönen erholsamen Feierabend ulrike-kristin

Thema, Mode zum Wintersport

Damen-Abfahrtslauf, ich denke mal, der Wind hat da recht anständig durch die Hosenbeine gepfiffen!
Die Modezeichnung, als Zeitzeuge des Wintersports

Und nach dem Skifahren, richtig schick, zum Treff an der Bar.
Hier in Bayern noch kein Schnee in Sicht, Sauwetter mit lauem Regen und grauem Himmel,
gesund bleiben und Tee trinken, ulrike-kristin

7. Kunstwochenende Burgheim 2009

Eine feine Ausstellung war es allemal

Schön, dass ich mit meinen Arbeiten dabei sein konnte

Montag, 2. November 2009

Gedanken zu Allerheiligen und Allerseelen...

Der Weise betrachtet Leben und Tod wie Morgen und Abend. Sie-Hoei

***November ***

Monat der inneren Einkehr

Themen

Kontinuum des Lebens über Geburt und Tod hinaus

Wertschätzung der eigenen Herkunft

die Verbindung von vergangenen und zukünftigen Generationen

das unsichtbare Leben im Schoß der Erde oder im Mutterleib

Loslassen (wie der Baum seine Blätter)

Bezug auf das Wesentliche (der Saft in den Wurzeln)
das Leben ist ewig, nur die Formen sind vergänglich
Jahreszeiten, Magie, Heilung von EVA WINDELE

In seinem goldenen Kleid zeigte sich der Herbst am 1. November und Rehe, so ganz nah...

und abends legte der Nebel seinen Schleier über Wald und Flur....

Harmonische Novembertage wünsche ich euch, ulrike-kristin