Sonntag, 10. Dezember 2017

Advent - laut - leise, hektisch - besinnlicht...


nicht nur Kinder freuen sich auf die glitzernde, Lichter funkelnde Adventszeit, den Duft von Plätzchen und süßen Leckereien. Trauben von Menschen drängen und schieben sich durch die Weihnachtsmärkte. Geduld und Beharrlichkeit ist angesagt, wenn man einen Glühwein, Kinderpunsch oder die beliebten Würstchen, Schupfnudeln und vieles mehr genießen möchte.


Tja, da gibt es auch die vielen kleinen Kunsthandwerkermärke, in denen eben nicht trinken und essen, sondern die liebevoll, wirklich von Hand gefertigten Arbeiten im Vordergrund stehen. Die lieben wir besonders. So habe ich mich dieses Jahr entschlossen, den Adventkranz mit Zweigen aus unserem Garten anzufertigen und ihn auch weitest gehenst natürlich zu gestalten. Nur die Kerzen finde ich nicht so stimmig, hätte gerne Bienenwachskerzen verwendet, vielleicht wirds ja noch.


Nach langer Zeit, in der hintersten Ecke im Keller hatten sie sich versteckt. Habe sie wieder entdeckt, meine Ameisen-Schneetruppe. Echt sportlich, die fleißigen Wintersportler, fehlt nur noch der Schnee.



Auf der Fensterbank haben es sich Rehlein, Häschen und die Wackelfigürchen gemütlich gemacht.



Diese Engelchen liebe ich sehr, sie sind aus den frühen 50er Jahren, genau weiß ich es nicht, denn seit Kindheitstagen schmücken sie die Weihnachtszeit.


Die Tradition haben wir übernommen, so stehen die zuckersüssen Schönheiten im rosa-, bleu oder weißen Kleidchen auf unserem Kamin.



Ab und zu knistert das Feuerchen im Kamin, so dass, die alten Kerzen sich leicht gebogen haben.


Und der Nikolaus thront gemütlich oben auf der schwarzen, barocken Uhr. 
Die Zeit anhalten kann er allerdings auch nicht.


Nun die kleinen Wikinger, rundum von Hand gefertigt. Vor Jahren haben wir diese auf einem Stand eines kleinen Handwerkermarktes entdeckt und erstanden. Die rudern unermüdlich, das ganze Jahr, durch die Gezeiten des Lebens.

Die Sonne hat sich nun, hinter den grauen Wolken des Winterhimmels versteckt. Aus dem wild, die Schneeflocken auf die Erde purzeln. 
So passend zum zweiten Advent.
 Wohin auch immer eure Wege heute gehen mögen, habt einen frohen, besinnlichen, glitzernden, entspannten Sonntag in dieser Vorweihnachtszeit.

*******leise rieselt der Schnee*******
*******nun tänzeln, die Flöckchen wild durcheinander und zaubern eine wunderschöne Winterlandschaft*******

liebe funkelnde Schneeflockengrüße, ulrike-kristin

Dienstag, 19. September 2017

Zuckersüsse, unverschämte Monster (ab und zu), meine allerliebsten Miezen...


der Willi bin ich, und mein Frauchen nennt mich Burschi, Burschl und so harmlos wie ich hier aussehe bin ich nicht immer. Habe einen eigenen Kopf, schmusig und lieb bin ich, wenn ich es will. Dann hole ich mir von ihr meine Streicheleinheiten. Meist bin ich draußen, in der Nachbarschaft bin ich gerne gesehen, ein schöner Tiger wie ich bin. Ein unverschämtes Monster kann ich auch sein, nämlich wenn die Terrassentür nicht gleich aufgeht haue ich mit meinen Pfoten gegen die Glasscheibe und vor allem kratze ich, die Farbe vom Holzrahmen. Dann macht mein Frauchen sofort die Türe auf, denn das mag sie so gar nicht.


Immer in Bewegung, stillhalten und mich fotografieren lassen, nur wenn ich es mag.


Kurzum drehe ich ihr meinen Allerwertesten zu, dann ist es gleich vorbei mit dem Foto-Shooting.


Nun zu dieser Schönheit, Emma mein Name, Maddy, Mause, Süße und elendige Katze, ja das bin ich.


Strickliesl, das kann ich auch sein, Gestricktes trenne ich wieder auf, wenn mein Frauchen ihr Werk einfach liegen lässt. Ich kann noch einiges mehr, nachts wenn alles schläft hole ich die Fressbeutel aus dem Schrank, so er nicht abgeschlossen. Gute und scharfe Zähne, die ich ja habe, beiße ich die Beutel auf und sauge genüsslich alles aus. So gut es halt geht, den Rest lasse ich auf dem Fließenboden liegen und fertig ist die Sauerei. Also auch unverschämtes Monster, ab und zu. Die restliche Zeit bin ich draußen, in meinem Schlafturm oder liege bevorzugt auf dem Tisch um meine Streicheleinheiten abzuholen.




Der Drucker ist mein bevorzugter Liegeplatz, da wird Frauchen echt sauer, vor allem wenn die ausgedruckten Blätter total zerknittert sind. Geht doch, sage ich mir, etwas Unordnung muss sein.


Und nun zu meinem Bruder Linus, liebevoll Burli-Bua genannt, Bernsteinauge und der ewig Hungrige. Wir werden nun im Oktober drei Jahre alt und haben noch ziemlich viel Unsinn im Sinn. Linus hält sich bevorzugt draußen auf. Pünktlich zu den Fressterminen, da hält er sich Sekunden genau dran, steht er vor der Türe und jammert erbärmlich, denn der Hunger ist sooooooooooo groß. Das hören die anderen und kommen gleich mit. Was jetzt kommt ist äußert dramatisch, denn der Lin frisst ruckzuck alle drei Fressnäpfe leer, da hat er kein Problem damit. Das macht er so raffiniert, zuerst peilt er Willis Fressplatz an, stupst ihn zur Seite, der ist beleidigt und lässt ihn gewähren, schnell ist alles verputzt und der andere hat das Nachsehen. Zwischenzeitlich isst die Emma, recht langsam ihr Fressi, der Lin schleicht sich an, schiebt die Mause bei Seite und flugs ist auch ihr Fressen weg. Der Burli-Bua ist ein Viel- und Schnellfresser, nun erst geht er an seinen Futterplatz und verputzt genüsslich, was ihm gehört. Alle Schälchen leer, so macht er sich auf den Weg nach draußen und schläft erstmal eine Runde.


Schön, dass er jetzt draußen ist, nun erst können Emma und Willi in Ruhe essen. Jeden Tag das gleiche Spiel, das ist nicht anders zu händeln, denn alle Drei stehen gemeinsam vor der Terrassentür und haben Hunger.


Moo, der Bubi mein lieber Clown, ein wunderschöner schwarzer Kater, mein Liebling. Seine Clownereien, bevorzugt auf der Straße, hat er mit dem Leben bezahlt. Vermisse ihn sehr, meinen Herzkater.

Dann noch einen schönen Tag und schnurrige Grüße ulrike-kristin